Malerei I

25. Juni – 16. Juli 2017

Die menschliche Figur in der Bewegung: Modell-Studien, Videoaufnahmen, Standfotos, gemalte Bilder, 10-minuten Studien und Bewegung, Bildskizzen, Szenebilder

Für AnfängerInnen, aber auch für Fortgeschrittene wird in der ersten Woche ein, nach neuesten didaktischen Gesichtspunkten aufgebautes Training der wichtigsten Fähigkeiten zu zeichnen und zu malen angeboten: Das Portrait, der menschliche Körper in der Bewegung, der Raum, die Farben, sowie der strategische Einsatz der Farben im Bild.

Malerei I ist die Übung zur figurativen Malerei des Menschen anhand von Modellen und im Weiteren auch von Videos und Fotos dieser Modelle.

Für Anfänger werden Maltechniken gezeigt, die einen einfachen und lustvollen Einstieg in die figurative Malerei ermöglichen. Für Fortgeschrittene werden Methoden des Experimentierens gezeigt, die bekannten und perfektionierten Wege die bisher erlangt wurden zu erweitern und auch neue Wege zu finden.

Optionale Erweiterung:
für interessierte Teilnehmer wird eine Erweiterung des Tafelbildes gezeigt. Ausgehend von Motiven der Deckengemälde im Sala dei Specchi im Palazzo Zenobio, in dem unsere Ateliers eingerichtet sind, wollen wir das Tafelbild erweitern durch bewegtes Bild oder Sprache. Wir können durch Video in experimenteller Form einen zusätzlichen Fantasieraum zum Bild aufspannen.

Das Kunstwerk entsteht im Betrachter, indem er das Getrennte, das Video und das Bild, frei zusammen denkt.

Die mitarbeitenden Modelle sind professionelle Tänzer und Schauspieler, die unterstützend beim Aufbau der Szenen und gewünschten Themen mitwirken.

Leitender Dozent: Wolf Werdigier, Wien

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Malerei II

25. Juni – 9. Juli 2017

Das Ziel der Malerei II Klasse ist die Erforschung jener zwei Kräfte, die das künstlerische Schaffen steuern: Das Subjekt und das Objekt.

Das Subjekt ist in Wünschen verankert, während das Objekte die Vielfalt der Formen vertritt, die uns umgeben.

Dem Objekt eine passende Form zu geben, ist ein Ziel, das jeder Künstler erstrebt.

Durch theoretische Studien, sowie Praxisanwendungen werden Studenten angeleitet, sich der komplizierten Beziehungen zwischen Objekt und Subjekt bewusst zu werden, um die Grundsätze und Prinzipien zu erforschen, die ein Bild "sprechen lassen“ oder es "zum Schweigen bringen".

Die Schwerpunkte des Kurses beinhalten:

  • Pinseltechnik (Geste/ Druck)
  • Theorie des chromatischen und tonalen Fortschritts (das Zusammenbringen von Farben und Meistern des “Helldunkels”)
  • Komposition
  • Richtlinien zur analytischen Annäherung ein Modell zu zeichnen.

Dieser Kurs fördert das individuelle Potenzial jedes einzelnen Studenten.

Diese Malerei Klasse ist für Anfänger und Fortgeschrittene konzipiert, die gerne verschiedene Möglichkeiten des der Malerei innewohnenden Prozesses erforschen wollen.

Leitender Dozent: Sergej Glinkov, Triest

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Malerei III

9. Juli – 16. Juli 2017

„Unterdenken!“

Wo landen wir, wenn wir etwas unterdenken? Wenn die Gedanken so tief wandern dürfen, dass sie zum Gefühl werden oder sich zumindest merklich mit ihm verbinden.

Kann man die Erfahrungen, die man auf so einer Reise in eine untere, innere, höhere Welt macht, kommunizieren?

Wie finden wir Ausdrucksformen für das Erlebte: weit, wild, frei, zart oder leise?

Blind malen, Wege erspüren, Angst, Wut, Freude, Glück oder Verwirrung aufs Papier bringen, sich überraschen lassen, von wie man selber ist, herausfinden, welche Wesen der Pinsel beim Tanz entstehen lässt, oder wie der Stift zur Verlängerung von Gedanken werden kann. Texte, schreiben oder Worte finden, die dann zu Bildern werden, Bilder malen, in denen wir plötzlich etwas erkennen, was beschreibbar, mit Worten kommunizierbar ist.

Denn grundsätzlich gilt: die Suche nach einer anderen Perspektive auf das Erleben ist immer wieder Teil des künstlerischen Schaffensprozesses, ist vielleicht Essenz der Hingabe in das oft grenzenlose, unsichere Feld der Kunst. Und es muss widerspenstig bleiben.

Wir werden uns inneren Räumen widmen und Situationen schaffen, in denen tiefer liegende Bewusstseinsströme wahrgenommen werden können. Dazu werden wir u.a. mit Übungsreihen aus dem Kundalini Yoga, mit Meditationen und Phantasiereisen arbeiten.

Auf Papier oder wahlweise auch auf Leinwand arbeiten wir mit Acryl-Farben, Kohle, Buntstift und Bleistift.

Auch werden technische Geräte (Kamera, Beamer, Overheadprojektor, Tonband) zur Verfügung stehen, um Handlungen/ Momente aufzunehmen und dann wieder zu projizieren und so weiterzuverarbeiten.

Es sind keinerlei Grundkenntnisse, weder künstlerischer noch yogisch- meditativer Natur, erforderlich.

Leitende Dozentin: Rebecca Raue, Berlin

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